Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

Klingerplatz 5 / 1.OG    30655 Hannover

Radtour 2004

Eine Fahrt von Hannover nach München

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Reisebericht einer Fahrradtour zu dritt

im Juni 2004
Mathias Bieberbach

Prolog

Ich meine, ich bin gut vorbereitet. Über 7000 Trainingskilometer, die meisten mit meinem Freund Lorenz, stehen in den letzten beiden Jahren auf der Haben Seite. Dann hatte ich erst Uwe, dann Sven und mich selbst mit meinem Lactatmeßgerät geprüft und für fit befunden. Um ganz sicher zu gehen, bin ich noch ins Sportmedizinische Zentrum des Agnes Karll Krankenhauses in Laatzen gegangen und habe mich dort sportmedizinisch durchchecken lassen. Das Ergebnis fasste Dr. Tegtbur mit den knappen Worten „Damit kommen Sie nach München“ zusammen, bevor er sich eine Stunde mit mir hingesetzt und einen genauen Trainingsplan für die Zukunft aufgestellt hat. Das Fahrrad wurde für fast 500 Euro genaralüberholt und nachher noch einmal vom Fachmann im Bothfelder Fahrradshop durchgesehen. Mehr vorbereiten kann man nicht.

(Dienstag)

Scheiße. Wetteronline.de behauptet steif und fest, daß die 3 Wochen Trockenheit in Norddeutschland genau diesen Freitag zu ende gehen werden. Zweifel beschleichen mich. 800 km Radtour? Über Berge? Bei meinem Übergewicht?? – Nie gemacht. Schaffe ich das? Warum mache ich das ? Sollten wir es verschieben wegen Wetter und der Beerdigungsfeier meiner Patentante Hilde an diesem Freitag?

Und wenn wir es verschieben, wird es dann jemals wieder klappen, 3 Leute mit Urlaub und so unter einen Hut zu bekommen?

NEIN! Geplant ist geplant, im Juni regnets eh dauernd, also entweder jetzt oder nie! Basta!

(Mittwoch)

Immer noch schlechte Aussichten on Wetteronline.de für Freitag. Habe ich auch alle guten Tips von Fachleuten wie Hans aus dem Ökoladen beherzigt? Und war es richtig, ein paar dieser Ratschläge in den Wind zu schreiben?

(Donnerstag)

Ich fühl mich schlecht und schlapp, Habe wieder ein Kilo zu- statt abgenommen und glaube jetzt fest daran, spätestens in der Rhön zu verrecken. Am besten wir sagen alles ab. Schapsidee, diese. Wetteronline sagt für morgen steifen Gegenwind und heftigen Regen voraus. Ich will nicht.

1. Etappe

(Freitag, 4.6.2004)

Hannover- Springe- Cooppenbrügge- Hameln -Höxter 120 km

Der Tag beginnt pünktlich. Das ist auch zunächst das Beste, was man von ihm sagen kann. Punkt 8 wie verabredet stehen wir ( Uwe, 59, Pilot, Sven, 40, Techniker und selbst, 49, Arzt) in der Steneltstrasse 10 zur Abfahrt bereit. Vorher hatte ich mich noch an den Frühstückstisch der Familie Barnstorf geschmuggelt und eine Salamisemmel und einen Kaffee abgestaubt. Zu Hause gabs kein Frühstück, denn Carmen musste arbeiten und konnte mir nicht mal Lebewohl winken.

Der angekündigte Regen fing wie auf die Minute pünktlich um halb 9 an. Gar nicht so schlimm intensiv aber durchdringend. Gegen 9 waren wir im Bereich Pattensen unterwegs und bis auf die letzte Faser naß.

Km 38,0. Auf dem Weg stellen wir fest, daß der auf unseren LGN Karten ausgewiesene Radfernweg Hameln-Gifhorn nur in der Phantasie besteht. Eine Beschilderung fehlt völlig. Gottseidank haben wir eine Karte und beschliessen, einen minimalen Abstecher nach Alvesrode zu Kerstin Schrader zu machen . Wir werden herzlich aufgenommen. Jeder bekam ein Frotteehandtuch zur Linderung der schlimmsten Beschwerden, unsere Oberbekleidung wurde erfolgreich im Wäschetrockner behandelt, es gab Kaffee, Kekse, kaltes Wasser gegen den Durst und einen Fön zum Haaretrocknen.

Frisch gestärkt ging es zurück in den Dauerregen. Zu unserem Leidwesen war ein Südwestwind der Stärke 3-4 aufgekommen, und wir fuhren nach Südwesten. Den ganzen Tag lang. Bis Altenhagen kämpften wir erfolgreich gegen die Widerstände des Wetters. Dann kam Hachmühlen. Bis hier war die Beschilderung des Radwegen seit Springe OK, aber den Wegweiser Richtung Bad Münder, den wir nach Hachmühlen fanden, wollten wir dann doch nicht folgen. Ein großer Irrtum, den wir auch in Brullsen nicht korrigieren konnten. Eigentlich wollten wir nach Hohnsen. Wir landeten aber aufgrund einer Empfehlung eines AUTOfahrers in Coppenbrügge. Merke: Nie als Radler Autofahrer fragen!

Das zwang zu unpopulären Massnahmen im Sinne der Befahrung der Bundesstrasse 1 über 16 km fast bis Hameln. Endlich erreichten wir dort unser vordringliches Ziel, den Weser-Radweg.

Die Freude wurde durch den sehr frischen Gegenwind stark getrübt. Noch 45 km bis zum Etappenziel! Gegen 16 Uhr war fast das Ende der Leistungsfähigkeit erreicht.

SMS 16 Uhr: Haben soeben den km 100 erreicht trotz 4 h Dauerregen und Gegenwind Stärke 3-4. Erreichen Etappenziel Höxter gegen 17 Uhr. Sind sehr zufrieden. Baci, M.

Ziehen im Oberschenkel deutete das Ende der Kondition an. Wie gut, daß Ute mir am Vorabend unter Anderem die Power Riegel und Traubenzucker nebst anderem Nützlichem geschenkt hatte! Der Kick half.

Ab Holzminden haben wir eine Abkürzung über die Landstrasse gewählt und waren glücklich und pitschnaß am ersten Etappenziel angekommen, dem Hotel Weserstrand in Lüchtringen bei Höxter.

2. Etappe

(Samstag)

Höxter-Kassel 92 km

SMS: Regen in Höxter. Seneca schreibt dazu: Wir schienen vor Gott würdig, zu erproben, wieviel die menschliche Natur zu ertragen vermag. Baci a tutti, M.

radtour2004_07.jpgDer Tag beginnt depressiv mit bleiernem Himmel und leichtem Landregen. Höchstens 12 Grad, als wir um 9 Uhr das gastliche Hotel Westerstrand verlassen. Die Nacht war kurz, denn eine Reisegruppe von Landfrauen aus Aurich (lauter dicke 60 jährige Ostrfrriesinnen) hatte bis weit nach Mitternacht Remmi-Demmi gemacht.

radtour2004_08.jpgDie Fahrt begann ruhig mit etwas Gegenwind. Schon kurz hinter Höxter wussten wir, warum die Gegend WeserBERGland heißt. Immer so kleine fiese steile Anstiege! Dank reichlich Wind aus West kamen wir zunächst kaum voran.

radtour2004_09.jpgSo brauchten wir über 2 Stunden bis Bad Karlshafen. Kurz hinter dem Kurpark dann ein erfreulicher Anblick: Eine Tankstelle! Schnell noch den Luftdruck in den Reifen dank Auto-Adapter kontrollieren dachte ich. Beim Füllen kippt das mit 15 kg reichlich überladen wirkende Fahrrad um und das Ventil bricht ab…

Gottseidank haten wir einen Reserveschlauch parat und haben ihn mit gemeinsamer Anstrengung aufgezogen.

Oh Wunder- mit dem richtigen Luftdruck rollte mein Rad viel besser als zuvor.

Weiter ging es durch eine wunderschöne Landschaft mit fast naturbelassen aussehenden Auen, über die Weser mit einer Mini Fähre ,umgeben von den Hügeln des Weserberglandes bis nach Hann.- Münden. Hier entstand unser erstes X00 km (hier 200 km)-Jubelfoto, allerdings noch einzeln.

SMS: Mittag vor Hann.- Münden. Wenig Regen. Rückenwind. Hatte schon Reifenpanne. Haben schon Milan,Bussard und Reiher gesehen. Wunderschöne Landschaft hier. Bussi, M.

Weiter ging es entlang der ruhig dahinfliessenden Fulda durch fast noch schöneres Gelände nach Stadt Fulda, wo wir ein Hotel (Roter Hahn) vorgebucht hatten; direkt am Fuldastrand, Zimmer billig und SEHR einfach aber ausreichende Küche und endlich Nudeln!

Das Beste vom Tag war Carmens allabendliche SMS- Wettervorhersage direkt aus dem Internet: morgen endlich warm, Sonne und Rückenwind angekündigt! Mal sehen, ob es so kommt, verdient hätten wir es!

Die Nacht allerdings ist mässig. Das karge Zimmer stinkt nach kaltem Zigarrenrauch und anderen Unerfreulichkeiten sowie nach ungewaschenem Bettzeug. Um 2 jage ich Speckkäfer, die über mein Gesicht krabbeln, um 5.45 Uhr weckt mich ein freundlicher Kuckuck aus unruhigem Schlaf. Ob wir heute doch bis Fulda kommen ? 125 km berghoch??

3. Etappe

(Sonntag)

Kassel -Rothenburg-Solms 116 km

SMS am Morgen: Sonntag: SONNE ! Wärme! Rückenwind! Endlich wurden unsere Gebete erhört. Jetzt hält uns nichts mehr auf. Fulda, wir kommen! M.

Was für ein Tag! Sonne- Wärme -Rückenwind! endlich wurden unsere Gebete erhört. Punkt 8 am kaum gedeckten Frühstückstisch, Punkt 9 waren wir gestiefelt und gespornt zur Weiterfahrt bereit. Geplant waren eigentlich 70 km Schonetappe bis kurz vor Rothenburg / Fulda, denn alle Fachleute hatten vor dem 3. Tag gewarnt. Hier kommt der Einbruch! – Pustekuchen! Sven hing ein wenig durch, aber eher psychisch als physisch, im Übrigen waren wir fit für den Tag.

Schnell noch gegen die Morgenkühle die Funktionsjacke übergezogen, die Carmen mir vorausschauenderweise besorgt hatte und um die meine Mitstreiter mich schon beneideten.

Schon kam ein erst leichter, dann schnell immer stechender werdender Schmerz in der rechten Ellenbeuge.

Wie von der Tarantel gestochen ziehe ich das gute Stück wieder aus. Uwe findet den Übeltäter: eine einzige gelbe Ameise. Kurze Zeit später brennen 3 Eurostück große Quaddeln in meiner Ellenbeuge.

SMS am Mittag: Das grösste Lebenshemmnis ist das Warten, das sich ans Morgen klammert und das Heute verliert. Los, lebe heute, sogleich! (Seneca) schönen Sonntag! M.

Über Kassel, wo uns ein netter Radfreund höheren Alters auf die Frage, wo es zur Fulda geht 20 Minuten Döntjes aus seinem Leben erzählt und nur schwer wieder abzuschütteln ist, erreichen wir Guntershagen. Ab jetzt wissen wir, warum es kurhessisches BERGland heißt. 4 große lange Steigungen über 7% nacheinander beanspruchen uns bis zur Schmerzgrenze. Wenn das so weiter geht…

Die geniale Idee, zwischen Guxhagen und Grebenau die Abkürzung über den direkten Weg zu nehmen erweist sich als Anschlag auf die Restpower, denn der „kleine“ Berg dazwischen war nicht in der Karte verzeichnet…

Allerdings erreichen wir auf der Abfahrt nach dem Anstieg mit 57 km/h die Maximalge- schwindigkeit unserer Reise. Uwe beharrt sogar darauf, 59 km/h erreicht zu haben. Eine Stunde und unzählige kleine fiese Anstiege weiter erreichen wir Melsungen, wo wir im Schatten des grössten Fachwerkhauses der Welt einen grossen Eisbecher und einen Capuccino geniessen.

radtour2004_10.jpgAuf dem weiteren Weg nach Rothenburg öffnet sich eine dankenswert flache, dennoch schöne Auenlandschaft, die uns Fahrt und Wetter geniessen lassen. Schon bald ist die 300 km Marke erreicht und ein Jubelfoto fällig:

radtour2004_04.jpgDann stellt sich ein kleiner Schmerz im Gesäßbereich ein. Wir sind auf freier Flur gefahren und haben vor 10 Minuten die Höchststrafe überholt: Mutter mit fahrradfahrendem Kleinkind. Jetzt müssen wir eine Bahntrasse überqueren, hier sind die einzigen Büsche weit und breit am Weg und Sven muß mal trinken. Mutter und Kind folgen uns zwar, sind aber bestimmt noch weit weg. Ich will die Gelegenheit nutzen, das entzündete Hinterteil frei zu machen und bitte Uwe, darauf zu achten ob die Höchststrafe sich nähert, während ich die Gesäßcreme auftrage.

Gesagt getan.- Grosses Hallo von Rückwärts, denn hinter mir hatte sich eine andere Familie mit Kleinkind hinterrücks auf wenige Meter genähert, denen ich meine Blume in voller Pracht dargeboten habe. Gelächter allseits rettet die Situation.

Der Rest der Strecke war einfach. Ein steter Wechsel geringer Steigungen mit sanftem Gefälle bis Solms, wo wir nach Niederjossa abbiegen um unser Etappenhotel „Zum Schwan“ zu erreichen. Das Hotel liegt leider auf der einzigen Anhöhe im Umkreis, aber auch das haben wir geschafft.

Gut gegessen

Gut getrunken

Gut geschlafen

und sogar noch den Einzelreisenden Leiter des Finanzamtes Hamburg Harburg kennen gelernt und das Ganze überlebt. Könnte es nicht immer so sein?

SMS um 18.32 Uhr: Sind nach 112 km durch das hessische BERGland in der Nähe von Hünfeld-Schlitz untergekommen. Sind schon 56 km über Soll, gesamt 322 km in 3 Tagen. es grüßen M+U+S.

4. Etappe

(Montag)

Solms- Fulda-Sinntal-Gemünden-Arnstein 125 km

SMS: Oh what a wonderful morning, Oh what a wonderful day! Oh what a wonderful morning, evrything`s going my way! (Oklahoma) Heute putzen wir die Rhön!

radtour2004_11.jpgEin super Tag! pralle Sonne, Anfangs kaum Wind. Wir haben alle gut geschlafen, ausgezeichnet gefrühstückt und waren Punkt 9 on the road. Es ging durchs liebliche obere Fuldatal bis Fulda Stadt.

SMS Mittags: Rom? Nein Fulda wurde auf 7 Hügeln erbaut! Hab sie heute alle befahren. Jetzt gleich weiter nach Sinntal und dann 30 km bergab nach Gemünden ! Tschakka! M.

radtour2004_12.jpgDann weiter bis Sinntal und Jossa. Von Jossa aus bei leider zunehmenden Gegenwind, der uns nicht den Eindruck erweckte, jetzt bergab zu fahren, das Sinntal hinunter nach Gemünden. Es kamen sogar einige bissige Anstiege:

Unterwegs luden wir uns einen voll renngestylten Mountain Biker auf, der Mühe hatte, unserem belgischen Kreisel zu folgen. Bis Gemünden fuhr er an 4. Stelle hinter uns her. Zur Belohnung hat er uns unterwegs auf einer mittelalterlichen Brücke im Sinntal fotographiert.

SMS Nachmittags: Der Main ist nach einem Parforceritt über das Bergland erreicht. Wir haben den belgischen Kreisel perfektioniert. Tolles team ! Stolz mit brennenden Beinen. M.

Nach einem verspäteten Mittagessen in Gemünden fuhren wir ein kurzes Stück am Main entlang und folgten dann dem Radwanderweg ins Werntal. Von Gemünden aus hatten wir etwas telefoniert und eine Unterkunft in Arnstein ( Gasthof zum Brückenbäck) gebucht.

Uwe hatte schon länger Probleme mit seinem Hinterrad negiert. Wir hatten ihn schon in Hannover auf die 8 in seinem Hinterrad aufmerksam gemacht, er wollte sie aber aus Gründen der Erinnerung an schöne Zeiten nicht missen. Kurz vor Arnstein ereilte ihn das Schicksal in Form von ungesunden Geräuschen bei jedem Schaltvorgang. Es ergab sich, daß seine Hinterachse defekt war. Erfreulich daran war nur, daß der einzige große Fahrradladen im ganzem Werntal am Ortseingang von Arnstein zu finden war und man ihm in Rekordzeit eine neue Achse eingebaut hat.

Leider befindet sich der Gasthof zum Brückenbäck an einer sehr belebten Kreuzung, an der alle 30 Sekunden ein LKW vorbei kommt, der ein paar km Autobahn zwischen Schweinfurt und Frankfurt abkürzen will. Man hatte im Bett ständig den Eindruck, man schlafe im Führerhaus eines LKW oder übernachte gerade auf dem Standstreifen einer Autobahn.

Morgen kommt wenns klappt die Mega- Etappe nach Erlangen, wo Hanjo uns zur Übernachtung eingeladen hat.

5. Etappe

(Dienstag)

Arnstein-Bamberg 87 km

SMS : 8.30 Uhr: alles ist bestens zur Abfahrt bereit und ich kriege Durchfall! Scheisse! M.

Ein super Wetter, fast zu heiß. Keine Wolke am Himmel und nach Tourenbeschreibung gehts jetzt nur noch bergab bis Schweinfurt.

Punkt 8.30 sind wir gestiefelt und gespornt. Das Paket, das ich mir gestern auf der Post nebenan besorgt hatte war gepackt mit Allem, was als unnützer Ballast angesehen wurde ( u.a. der wichtige Pullover, auf dem Carmen bestanden hatte), als der Durchfall losging. Bei mir! Dem immer gesunden!

5 komplette Entleerungen und 10 Kohletabletten später haben wir es auf die Probe gestellt und sind doch losgefahren.

Überraschung 1: Der Durchfall war vorüber und machte einer körperlichen Unlust und gewisser Müdigkeit Platz.

Überraschung 2 : Der Rest des Werntals erwies sich im Gegensatz zu dem Plan und den Bekundungen der Einheimischen als echte Bergstrecke. Ständig steile Anstiege gefolgt von Senken brachten unsere Muskeln zum kochen und den Rest des geschundenen Körpers zum zerfliessen.

Für die ersten 20 km brauchten wir 2 Stunden und waren immer noch nicht in Schweinfurt. Wir beschlossen spontan, die Tourenlänge heute den Gegebenheiten anzupassen. Nicht Erlangen, sondern das schöne Bamberg sollte unser neues Ziel sein, immerhin auch 87 km entfernt..

Bei Schweinfurt wurden Mohnfelder ausgerechnet auf einer Abraumhalde unser begehrtes Photoobjekt. Weiter gings am Main entlang, wo wir in Unter-Theres den sehr gepflegten „Landgasthof zur Krone „fanden und ausgezeichnet speisten.

SMS Mittags : Durchfall nach 20 Tbl. Kohle besser, bin aber sehr schlapp. Fahren heute nur bis Bamberg, nicht zu Hanjo nach Erlangen,. Bussi,M.

Der Rest war ebenes Gelände und die Fahrt verlief ruhig bis Bamberg. Mittags hatten wir telefonisch Quartier im Brauerei-Gasthof Fässla gemacht. Dort hatte man uns mit Bedauern mitgeteilt, es gäbe nur noch 3 Einzelzimmer ! Perfekt!

Ich habe dann Hanjo angerufen und ihm gesagt, daß wir die Etappe abkürzen müssen, Er war von Bamberg begeistert und beschloss spontan, und mit dem Auto entgegenzu-fahren um mit uns am Abend ein Schlenkerla zu trinken.

In Bamberg angekommen zeigt sich, daß es sich bei unserem Quartier um eine Bierschwemme des 19. Jahrhunderts im Originalzustand handelte. Aber das Bier war köstlich und die Zimmer im 3. Stock ohne Fahrstuhl überraschenderweise modern und sehr schön.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit der Verköstigung der berühmten Bamberger Biere in der beruhigenden Erkenntnis, daß wir unserem Soll immerhin immer noch 60 km voraus waren. Die nächsten Tage bis Samstag sollten dem genußreichen Radeln gewidmet sein, Wir waren schliesslich in Bayern!

radtour2004_13.jpgAch ja: heute war mal wieder ein Jubelfoto, diesmal zum 500. km fällig. wir waren gerade in Eschenbach, so 15 km vor Bamberg. Der Dorfbrunnen bot sich an, zunächst für ein Photo, dann auch für ein sehr erfrischendes Fußbad, das natürlich auch festgehalten wurde.

6. Etappe

(Mittwoch)

Bamberg-Nürnberg-Berching 126 km

SMS von Trixi um 5.44 Uhr:
Eh, du hast mich geweckt. Handy liegt am Bett. Wünsch gutes Sitzfleisch. Trixi +Uwe

Bayern ist groß. Vor Allem wegen Nordbayern!

Nach 2,5 Stunden liegt Bamberg 60 km hinter uns, wir sind in Fürth. Ringsum nichts als Gegend, keine Kneipe zu sehen. Und wir hatten solchen Hunger. Berching ist nach unseren Karten noch 90 km entfernt, und das bei der Hitze heute! Wir verlassen den Main Donau Kanal und fahren einige km nach rechts ins Land, wo wir schliesslich einen Biergarten treffen, allerdings unter griechischer Leitung. Egal. Sie haben Spaghetti!

SMS Mittags: Haben heute schon 60 km geschafft, Sind im Biergarten bei Fürth zum Mittag. Ziel heute mind. 120 km bis Hilpoltstein oder weiter. Die Beine brennen mir wie Feuer. M.

Weiter geht es durch recht öde Gegend. Aber wenigstens kommen wir in Nürnberg am einzigen Kiosk des heutigen Tages vorbei, können ein Eis essen, Getränke nachladen und erfreut zur Kenntnis nehmen, daß uns ab jetzt ein stabiler Rückenwind unterstützt.

SMS Abends: BERCHING ! Triumph des Willens! Der hannoversche Radsportdreier rast heute 128 km nach Süden und ist dem Plansoll um 103 km voraus. Rest wird Biergarten-Jubel-Tour! M.

radtour2004_14.jpgUm 19 Uhr ist tatsächlich mit letzter Kraft Berching erreicht. Wir belegen sofort einen Tisch im Freien und führen dem geschundenen Körper Flüssigkeit in bernsteingelber Farbe mit weißer Schaumkrone zu. Ob wir es ohne Rückenwind bis hierher geschafft hätten? Wir sind den ganzen Tag eine absolute Flachetappe gefahren, die höchsten Steigungen stellten die Schleusen am Kanal dar. Für mich war das Wichtigste, daß die starke Verhärtung in den Oberschenkeln, die mich seit der Rhönetappe bei der kleinsten Steigung gequält hatten, im Laufe des Tages abgebaut wurden und ich gegen Abend fast beschwerdefrei war.

SMS von Hilde + Monika: Gratuliere! Darf man den starken Mann denn am Sonntag in München in den Arm nehmen? Wir kommen Sonntag zurück und würden Dich gern auf ein Bier oder so treffen.

SMS von Ernst: Wenn die DfB Auswahl in Portugal so gut ist wie ihr beim Radeln, kommen wir mindestens ins Endspiel ;-) . Hier blitzt und donnert es!

SMS von a. v. Schlippe: Bei der nächsten Fahrt nach Rom bin ich dabei, Gruß an Dein wundes Hinterteil!

Hanjo hat es gestern mit uns im Bamberg so gut gefallen, daß er heute nochmal mit dem Auto hinter uns herfuhr und zum Essen nach Berching gekommen ist. Berching ist aber auch wirklich schön, und das Essen in der „Traube“ scheint eine kleine Reise wert. Am Nachbartisch werden gerade „Truchas al Almendres“ serviert. Ich hab mir gleich eine für nachher bestellt.

7. Etappe

(Donnerstag)

Berching -Kelheim 56 km

Die Entscheidung, gestern auf Teufel komm raus km zu machen, hat sich als goldrichtig erwiesen. Gestern heiß aber trocken und guter Rückenwind, Heute bleierne Schwüle bei leichter Bewölkung. Für Nachmittags sind Gewitter angesagt. Ein Tag zum ausgiebigen Genußradeln.

radtour2004_15.jpgNach ausgiebigem Frühstück geht es zunächst 7 km nach Biberbach, einem bedeutsamen Ort mit ca. 150 Seelen, dessen noch bedeutsameres Ortsschild für Photos missbraucht wird. Danach durch das sehr hübsche aber etwas touristische Beilngries( Cappuccino) weiter nach Ditfurth, wo wir uns erst mal mit einem 2. Weißwurstfrühstück stärkten.

Wir sind inzwischen auf dem Radwanderweg Altmühltal, einem sehr gut beschilderten, familienfreundlich sanft abfallenden Radweg entlang den Altarmen der Altmühl. Hier müssen wir mal mit den Kindern hin!

Der Rest der Fahrt war bestimmt durch zahlreiche kleine Regen- und Gewitterschauer, die uns jeweils ZWANGEN, Rast in am Wege liegenden Gasthöfen zu machen. Dennoch gelang es uns, ohne Schlangenlinien in Kelheim einzufahren.

Es ergab sich, daß unser Hotel direkt am Bootsanleger nach Kloster Weltenburg lag, was allerdings auch schon fast alles Gute war, was man über das Hotel sagen konnte.

So können wir heute Abend nebenan im Schneider Bräu einkehren und morgen ganz gemütlich mit dem Donaudampfschiff 6 km durch den Donaudurchbruch fahren, um dann unseren Weg über Siegenburg und Mainburg nach Nandlstadt fortzusetzen.

Nandlstadt- Die MAUER von NANDLSTADT, wird die letzte schwere Bergetappe vor dem Isartal sein. Von da ab gehts angeblich nur noch bergab nach München.

SMS Abends: Das Hannoversche dream team erreicht trotz massiver Behinderung durch zahlreiche Biergärten Kelheim. Morgen letzte Bergetappe mit der “ Mauer von Nandlstadt“. M.

8. Etappe

(Freitag)

Kelheim-Hangenham 70 km

SMS 6.37 uhr: Starkregen in Oberbayern- das wird nochmal ein Scheißtag. 50 km müssen wir mind. schaffen. Hoffentlich nicht wieder taubeneigroße Hagelkörner wie gestern Abend! M.

Der Höllentag! Es begann mit schweren Gewittern in der Nacht, sodaß schon mal alle unbefestigten Wege aufgeweicht und matschig waren. Das Fernsehen gab schwere Unwetterwarnungen für Oberbayern heraus. So bestiegen wir das Schiff und fuhren bei Nieselregen durch den atemberaubenden Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Danach kamen erst mal bei stärker werdendem Landregen 5 km steiler Anstieg aus dem Donautal heraus. Oben angekommen pfiff uns ein Gegenwind mit 40-60 km/h und peitschenden Regen entgegen. Die nächsten 20 km waren wirklich schwer zu fahren.

Völlig durchnässt fanden wir in Abensberg Unterschlupf im dortigen Brauhaus und genehmigten uns noch einmal ein paar Weißwürste. Die Hoffnung war, daß es nachlassen würde zu regnen. Leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht. Weiter ging es in strömendem Regen auf tiefen, sumpfigen Radwegen über Siegenburg nach Mainburg.

SMS 15.15 Uhr: Starkregen peitscht von vorn. Muskelfaserriß im Oberschenkel, Vor uns die Wand von Nandlstadt als letzte Hürde der Hallertau! Es muß! Die 3 unbezwingbaren.

SMS von Lorenz: Haltet durch, die Nation ist in Gedanken bei Euch!

Danach weiter Richtung Nandlstadt. Wie hatte man uns vor der Mauer von Nandlstadt, einem steilen und langen Anstieg gewarnt! Mit Mühe dort angekommen dachten wir, das Schlimmste läge hinter uns. Weit gefehlt! Die nächsten 30 km waren ein einziges auf und ab, ein Berg nach dem nächsten, ein Anstieg beschwerlicher als die bisherigen. Nennen wir es die „Hölle von Thalsepp“, die „Wand von Sixthaselbach“, den „Berg von Bergen“ und den „Langanstieg von Langenbach“ , ganz zu Schweigen vom „Muskelofen von Inkhofen“.

radtour2004_16.jpgWir haben sie alle bezwungen. Das Problem war nur, daß nach Nandlstadt nicht EIN Gasthof kam. Alle Dörfer am Weg waren frei von gastlichen Einrichtungen. Wir fragten, bettelten, suchten – nix. Schliesslich gab uns einer der wenigen Passanten den Tipp, es gebe in Hangenham eine Wirtschaft, eine gute, vielleicht sogar mit Betten. Einen weiteren teuflischen Anstieg später standen wir von dem unscheinbar wirkenden Gasthof Schranner in Hangenham. Bei strömendem Regen wurde uns bedeutet man habe nur 2 Zimmer, aber die seien noch frei.

Kaum hatten wir zugestimmt, kamen 2 Frauen, genau so naß wie wir, die kein Zimmer mehr bekommen konnten. Endlich mal Glück gehabt!

SMS 19.30 Uhr: Nach 70 km durch die Hölledau Isarufer erreicht und letzte Zimmer in einzigem Gasthof weit und breit ergattert. Versöhnlicherr Abschluß e. furchtbaren Tages! M.

radtour2004_17.jpgAn diesem Abend wurde ausgiebig gegessen und getrunken, wir hatten es uns verdient. Von der Terrasse des Gasthofes, der direkt an die Abbruchkante des Isartales gebaut war, hatte man einen herrlichen Blick über Freising, das Erdinger Moos bis nach München. Sogar die Regenwolken hatten sich verzogen und liessen ein paar letzte Sonnenstrahlen durch.

9. Etappe

(Samstag)

Hangenham- München 40 km

Hangenham ist ein 10 Seelen-Dörfchen oben auf der Klippe des Isarhochufers. Entsprechend bombastisch ist der Blick mit der Morgensonne beim Frühstück über das Erdinger Moos.

Leider fängt es nach dem Frühstück leicht zu nieseln an. Die Etappe selbst ist das leichteste Stück der ganzen Fahrt, auch wenn der Belag entlang der Isar recht dürftig weil steinig und matschig war. Aber 40 km eben an der Isar entlang,- das reicht uns gerade zum warmfahren.

Wieland ist mit seinem Freund Uwe extra einen Tag früher aus dem Urlaub gekommen und die beiden warten schon am Chinesenturm auf uns.

Auf der ruhigen Fahrt dorthin lasse ich noch einmal den ganzen Weg im Geist Revue passieren.

Es begann und endete mit widrigstem Wetterverhältnissen, die uns dennoch nicht vom Weg abbringen konnten.

Wir haben wunderschöne Flußlandschaften von Weser, Fulda, Main, Regnitz, Altmühl, Donau , Aber und Isar kennen gelernt. Wir sahen Bussarde, Milane, eine Haselmaus, Fischreiher, eine Bisamratte ( oder war es doch ein Otter?) und ein Kuckuck scheint uns den ganzen Weg begleitet zu haben.

Wir haben Gastfreundschaft in vielen einfachen aber ehrlichen Wirtschaften erlebt, aber auch in Siffbuden geschlafen, die eigentlich sofort der Gesundheitspolizeit gemeldet werden müssten. Gewarnt wird vor der Roten Katze in Fulda!

Wir haben unterwegs viele Menschen getroffen, die fröhlich und mit Respekt und mit noch mehr guten Ratschlägen unsere Reise ein kurzes Stück begleitet haben.

Dreimal wäre Uwe fast ein Unglück passiert, aber es ist gottseidank alles gut gegangen. Vielleicht hat es geholfen, daß wir in der einen oder anderen Kirche am Wegesrand ein paar Kerzen angezündet und ein kleines Fürbittgebet gesprochen haben.

Wir haben gute und schlechte Infrastruktur kennen gelernt, wobei Hessen bei Zustand und Beschilderung der Radwege klar die Nase vorn hatte, die Situation in Niedersachsen war vergleichsweise sehr schlecht, die Bayern lagen irgendwo in der Mitte.

In Bezug auf die Kundenorientiertheit im Gastgewerbe gab es ein klares Süd-Nord Gefälle. Wir haben dennoch eine Vielzahl von sehr sehenswerten Städtchen und Orte besucht, wobei mir am ehesten Bamberg und Melsungen, Berching, Kelheim und Gemünden im Gedächtnis geblieben sind.

Viele Sehenswürdigkeiten konnten wir aus Zeitgründen nicht ansehen, manchen Ort kennen wir nur vom schnellen Durchfahren. Selbst auf dem Fahrrad sieht man vieles nur in Eile vorüber huschen, was es Wert gewesen wäre, näher betrachtet zu werden.

Und wir haben Unterwegs viele, viele Menschen gesehen, die wie wir unterwegs waren. Die meisten vermutlich auf etwas kürzeren Touren. Überall begleitete uns blühende Mohnwiesen auf unserem Weg, die man alle hätte photographieren mögen.

SMS 14 Uhr: MÜNCHEN! Dank an Alle, die an uns glaubten, Shame on those, who didn`t! Das Dreamteam hat es sogar auf die Minute pünktlich geschafft! Uwe, Sven und Mathias

radtour2004_18.jpgUnter dem Chinesenturm warteten schon Wieland und Uwe auf uns. Sie hatten die vorausgeschickten SIEGER! T-Shirts dabei, die unter großem Hallo sofort angezogen wurden. Es reichte noch für einen Schluck Bier unter freiem Himmel und ein Ankunftsphoto, dann begann der Wolkenbruch. Wie gut, daß wir uns am Chinesenturm getroffen haben, denn alle, die zu dieser Zeit im Biergarten waren (vornehmlich Amis und Japaner) konnten sich vor dem Regen unter den schützenden Turm retten. Natürlich waren wir aufgrund unserer auffallenden Hemden Tagesgespräch.

SMS an mich:

Raimund: Die 3 unbezwingbaren. Unkaputtbar und unabsteigbar. Die „hall of fame“ wartet auf Euch. Ich werde Euch persönlich in die „Liga der harten Männer“ aufnehmen!

Lorenz: Gratulation! Der Eintrag ins goldene Buch von Buchholz ist Euch sicher!

Gitta, Miriam und Inga: Den fleissigen Radlern ein dreifaches „Pedale hoch“ und allzeit“ Gut Tritt“!

Peter Hilger: moderne Helden!

Carmen: Super Jungs! Ich wusste, daß ihr 3 dynamisch und gut trainiert seit und Durchhaltevermögen habt. Treibt es nicht zu doll in München. Bin super Stolz auf Euch!

Jörg Nast: Ich verneige mich

Thomas Brand: Lob und Anerkennung für die erfolgreiche Absolvierung der veni-vidi-vici Tour!

Eckard Kübler: Glückwunsch!!! Super Leistung!!! lasst Euch die Weißbiere schmecken!

A. v. Schlippe: Congratulations! Ihr seid echte Helden. Wir freuen uns schon auf den Berichtsabend!

Epilog

(Sonntag)

München- München 2 km

Uwe war zu seiner Schwester gefahren, sodaß Sven und meine Wenigkeit die nähere Umgebung, sprich Stadtmitte und Isarufer erkundeten. Ja, wir waren auch 2 Stunden im Deutschen Museum, aber erst nachher…

SMS 14 Uhr : Heute schwere Etappe über 2 km: Hofbräuhaus- weißes Brauhaus- Schneiderweisse- Hofbräukeller. Sind jetzt schon fertig und der Tag ist noch lang. Gruß aus Bayern. M.

Peter Hilger: NEID!

Raimund: Jubel, Triumph! Hannover erwartet seine Helden, die drei tollkühnen unkaputtbaren Flaneure!

Abends haben wir unsere großzügigen Gastgeber auf einen Fischteller in ein kleines französisches Restaurant in der Nähe eingeladen und dabei auch Hilde und Monika getroffen und uns endlich in den Arm nehmen lassen.

Zurück waren wir pünktlich zur Nachspielzeit des Fußball EM Spieles England- Frankreich und konnten live miterleben, wie das 1:0 der Engländer in 2 Minuten in eine 1:2 Niederlage verwandelt wurde.

Letzte Etappe

(Montag)

München- Hannover per IC, 2 km geradelt

radtour2004_19.jpgNach nettem Frühstück über den Dächern Münchens hieß es Abschied nehmen und Uwe am Bahnhof treffen. Der Rest ist schnell erzählt. Wir haben ein paar Spiele Skat mit umgemodelten Schafskopfkarten gespielt, sind etwas hektisch in Augsburg umgestiegen und dann schnell und ohne Zwischenfälle nach Hannover gefahren.

SMS von Pia: Freuen uns sehr, Wann kommst Du?

SMS an Pia:
Sind pünktlich mit dem IC aus Augsburg weggekommen. Ankunft Hannover 16.55. Freue mich auf zu Hause ! Papa

radtour2004_20.jpgIn Hannover haben uns unsere Frauen vom Bahnhof angeholt- mit dem Radl natürlich und mit einem grossen Transparent. Wir haben uns darüber sehr gefreut.

Abends gab es dann ein Abschieds-Grillen bei Sven und Gitta im Garten, ein schöner Ausklang einer wunderbaren Reise.

Praxiszeitung

Neues zu Corona 27.04.2020 -

lesen Sie hier Beobachtungen zu den veröffentlichten Zahlen ( DATEN VOM 23.3.2020) und vorweg Aktuelles und Wissenswertes

ADIEU 19.03.2020 -

Nach 32 Jahren verabschiede ich mich zum 1.4. aus der ALLGEMEINMEDIZIN um künftig ausschliesslich als Arbeits- und Verkehrsmediziner zu arbeiten.

LKW (Führerscheinverlängerung fällig?) 19.03.2020 -

Wie bekomme ich jetzt meinen Termin und was passiert wenn mein Führerschein abläuft?

MASERNSCHUTZGESETZ 19.02.2020 -

Masernschutz gesetz

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