Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

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Was tun gegen Kater und Depressionen?

Was tun gegen KATER?

Sylvester naht und damit der Morgen danach. Indische Wissenschaftler haben jetzt analysiert, was man nehmen sollte, um die Symptome zu vermeiden oder zu behandeln. Zunächst hat man festgestellt, dass ein Enzym im Blut , Alkoholdehydrogenase genannt, für den Abbau zuständig ist. Dann  hat man nach Nahrungsmitteln gesucht, die die Aktivität dieses Enzyms erhöhen.

Das Wichtigste Vorweg: KAFFEE ist es NICHT, Stoffe im Kaffee vermindern sogar die Enzymwirkung und verschlimmern den Kater.

Als Bestes Mittel erwiesen sich Birnensaft, Limettensaft und Kokoswasser. Aber Achtung: Nicht am nächsten Morgen nehmen sondern vor dem Schlafengehen !

Da die Mischung dem Vernehmen nach grausam schmeckt empfehlen die Wissenschaftler, nach durchzechter Nacht noch ein großes Glas Birnensaft vor dem Einschlafen zu trinken.

Ihr HAUSARZT empfiehlt, erst gar nicht so viel zu trinken und jedenfalls nix Billiges und nicht so viel durcheinander. Merke: Weniger ist Mehr!

 

Entzündungshemmer gegen Depressionen?

Bei Patienten mit depressiven Störungen laufen vermehrt Entzündungsreaktionen im Gehirn ab, die wahrscheinlich zu den Krankheitssymptomen beitragen. Daher wäre es möglich, den Erfolg einer Therapie durch den Einsatz entzündungshemmender Medikamente zu steigern. Diesen Zusammenhang bestätigen die Ergebnisse einer Studie aus Wuhan/  China.

Demnach haben Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (ASS, Ibuprofen..), Omega-3-Fettsäuren, Statine und andere Medikamente mit entzündungshemmender Wirkung einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf, berichten chinesische Forscher im „Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry“. Langzeitstudien müssen noch die Verträglichkeit einer länger andauernden Behandlung prüfen.

 

AUCH DAS NOCH:

Während der Weihnachtstage verändern sich Umweltfaktoren wie Ernährung und soziale Kontakte oft so, dass sie sich auf die körperliche und psychische Gesundheit auswirken.

Erstaunlicherweise lässt sich an Veränderungen der Darmflora sogar erkennen, ob wir die Festtage mit der eigenen Verwandtschaft oder den Verwandten des Ehepartners verbracht haben.

Das schließen niederländische Forscher aus Analysen von Stuhlproben, die Testpersonen vor und nach den Feiertagen abgegeben hatten. Sie vermuten, dass ein mehrtägiger Besuch bei den Schwiegereltern für viele mit einem Anstieg des Stresslevels verbunden ist, der das Mikrobiom des Darms schädigt. So verringerte sich die Zahl derselben Mikrobenarten, deren Zahl auch bei depressiven Störungen sinkt, berichten die Mediziner im „Human Microbiome Journal“. Die gemessenen Effekte waren allerdings gering und traten nicht bei jedem auf. Es scheint wohl auf die Schwiegereltern anzukommen!

Praxiszeitung

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