Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

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Werden wir immer dümmer?

..und wenn ja , warum? Seit Beginn des 20. Jahrhunderts messen Wissenschaftler regelmässig die Intelligenzleistung den Bevölkerung. Es war der Amerikaner James Flynn, der zuerst beschrieben hat, dass die gemessene Intelligenz seit Beginn der Messungen stetig zunahm. Und zwar in allen Ländern der Erde, in denen gemessen wurde. In Europa um fast 30% in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.. Europäer schneiden seit den 1970er Jahren in Intelligenztests zunehmend schlechter ab. Bisher hatte weltweit das Gegenteil gegolten:
Flynn  war der Meinung, die anspruchsvollere Umwelt und die bessere Schulbildung sowie die insgesamt besseren Lebensumstände wie Ernährung und weniger Kampf ums nackte Überleben wären Auslöser der Verbesserung. Für den jetzt festzustellenden Gegentrend machten Forscher Fernsehen und Smartphones verantwortlich. Auch genetische Gründe wurden vermutet.
Norwegischen Forschers sei gedankt, dass diese Vermutungen widerlegt werden konnten. Tatsächlich sind genetische Ursachen wesentlich weniger an der Ausbildung von Intelligenz beteiligt als zu vermuten war, wie Untersuchungen an Geschwistern zeigen.
Es kommt also weniger darauf an, was man in der Wiege in die Birne bekommt als was man damit anfängt.
Als Ursache fanden die Wissenschaftler eine Veränderung unserer Lebensweise.
Ursächlich für den Flynn Effekt waren früher eine dramatisch bessere Ernährung und eine erhebliche Ausweitung der Schulbildung. Und auch eine bessere medizinische Versorgung, die zB Mangelerscheinungen erkannt und behandelt hat.
Die Welt wurde komplexer, es war mehr abstraktes Denken erforderlich als in früheren Jahrhunderten.
Der Gegeneffekt wird offenbar dadurch ausgelöst, dass es uns ZU GUT geht.  Wir können es uns heute leisten, uns weniger Mühe zu geben und kommen trotzdem gut durchs Leben. Der positive Effekt der Lebensumstände ist somit erreicht und kann nicht weiter verbessert werden.  Erkennbare Unterschiede gibt es nicht durch Konsum von Fernsehen oder Computerspielen, sondern WELCHE Programme wir sehen und welche Spiele gespielt werden. Die IQ Werte fielen insbesondere bei solchen Personengruppen ab, in denen Menschen TV Formate ohne Anspruch konsumieren. Das gilt auch für Computerspiele . Als positiv wurden solche Produkte gefunden wie Tetris ( fördert das geometrische Verständnis)  oder Grand theft auto ( fördert räumliche Vorstellung), andere Spiele (und banale TV Formate)  rauben Zeit, etwas Sinnvolleres zu tun und Eigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit oder Kreativität zu schulen.

Auf diese Weise ginge gesunder Menschenverstand verloren. Mir fallen sofort eine Reihe von Politikern ein, die wohl zu lange Soap Operas geschaut haben…

Praxiszeitung

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