Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

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Verbesserte Darmkrebsvorsorge

„Goldstandard“ in der Darmkrebsfrüherkennung ist die Darmspiegelung oder die RöntgenDoppelkontrastuntersuchung des Dickdarms. Da man nicht jeden Menschen dauernd spiegeln oder röntgen kann, ist seit Jahren die Untersuchung auf Blut im Stuhl (Hämoccult) – auch im Rahmen der Krebsvorsorge – üblich. Das Verfahren ist preiswert, wird von allen Kassen behzahlt und hat sich bewährt, hat aber den Nachteil einer geringen Sensitivität. Das bedeutet, das bestimmte gutartige Vorstufen des Darmkrebses, sog.Polypen, hierdurch erst dann entdeckt werden , wenn sie so groß sind, daß sie bluten. Die hier entstehende diagnostische Lücke kann durch einen neuen  Immuntest geschlossen werden, den wir interessierten Patienten ab sofort anbieten.

VORTEILE des ScheBo M2-PK Tests sind: Es genügt eine winzige Stuhlprobe, das Ergebnis liegt innerhalb 10 Minuten vor, der Test wird durch Blut aus der Ernährung (Fleisch) oder z.B. aus Haemorrhoiden nicht verfälscht und es muß auch keine Diät vorher eingehalten werden.  Die Empfindlichkeit des Tests ist so gut, daß Darmkrebs mit einer Trefferquote von 92% und gutartige Polypen von 1 cm Grösse mit 60% angezeigt werden (Zum Vergleich: Hämoccult weist Krebs mit 19% Treffsicherheit und Polypen mit unter 10% Sicherheit nach).

Leider übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten hierfür nicht, sodaß wir die Leistung mit 35 Euro als Individuelle Gesundheitsleistung privat berechnen müssen.

Praxiszeitung

Was ist faul an Inzidenzen? 25.08.2021 - Die gegenwärtige Angabe von Inzidenzen ist sinnlos. Wir haben im Wesentlichen zwei Bevölkerungsgruppen: 1. Ungeimpfte und 2. Geimpfte und Genesene. Wenn man will ist da noch eine Zwischengruppe der unvollständig geimpften und der Genesenen ohne Nachimpfung. Entscheidend ist, daß die Inzidenzen für diese Gruppen gemeinsam berechnet werden, was keine vernünftigen Rückschlüsse zulässt. Nach unveröffentlichten Daten  […]
Warum impfen? 02.08.2021 -
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Gendern Sie etwa? 13.04.2021 - Eine Diskussion in der HAZ am 13.4. hat mich gefreut, die hier wiedergegebenen , von Bildung geprägten Ansichten teile ich voll und ganz. Insofern hier ein Abdruck ohne Bearbeitung meinerseits: LESERBRIEFE Zum Artikel „Aus für das generische Maskulinum“ vom 20. März: Dass Frauen sich in den Berufsbezeichnungen wiederfinden wollen, ist mehr als nachvollziehbar. Nur ist […]

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