Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

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Schlaganfälle bei jungen Frauen

Es ist hinreichend bekannt, dass die „Pille“ bei jungen Frauen das größte Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle darstellt, insbesondere bei Raucherinnen. Trotz gegenteiliger Beteuerung der Hersteller mehren sich die Beweise dafür, dass es innerhalb der verschiedenen Präparate wichtig ist, welches Gestagen enthalten ist. Ältere Mittel enthalten Desogestrel ( z.B. in MARVELON u.v.a.) oder Gestoden ( z.B. in FEMOVAN u.v. a.) , die als problematisch eingestuft werden weil bei Ihnen die Thrombose- und Schlaganfallgefahr 3-6 fach erhöht ist. Neuere Präparate enthalten Drospirenon( z.B in AIDA, PETIBELLE, YASMIN u.v.a. ), dass nach aktueller Datenlage als mindestens genauso gefährlich angesehen werden muss.

Die „Pille“ der Wahl sollte somit nach aktuellem Kenntnisstand neben Östrogen das Gestagen Levonorgestrel enthalten ( z.B. in LEIOS, FEMIGOA, FEMIGYNE, ILLINA, MICROGYNON, MINISISTON, MONOSTEP, TRIGOA, TRIETTE, TRIQUILAR , EVRA Pflaster u.a.), weil bei diesem Gestagen deutlich geringere Nebenwirkungen wie Thrombose und Schlaganfall auftreten.

In JEDEM Fall aber gilt: Pille und RAUCHEN zusammen ist extrem gefährlich. Also:bevor Sie die Pille umsetzen, erstmal Rauchen aufhören! Und danach auf die Pillenschachtel (Kleingedrucktes) schauen. Wenn da DESOGESTREL, GESTODEN oder DROSPIRENON erwähnt wird, mit dem Arzt sprechen, der Ihnen die Pille verschreibt!

Übrigens: Wenn Ihr Gynäkologe dazu Unterlagen wünscht, kann er sie sich bei uns anfordern!

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ADIEU ( Text vom März 2020) 19.05.2020 -

Nach 32 Jahren verabschiede ich mich zum 1.4. aus der ALLGEMEINMEDIZIN um künftig ausschliesslich als Arbeits- und Verkehrsmediziner zu arbeiten.

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