Betriebsarzt Dr. Bieberbach & Kollegen GbR

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Rauchverbot rettet Leben

Nachdem seit über einem Jahr in Italien und seit 9 Monaten in England ein weitgehendes Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden wirksam ist, liegen jetzt erste rauchfrei2008Statistiken über die Auswirkungen vor: Die Zahl der verkauften Zigaretten sank in England um 11%, die Zahl der Engländer, die das Rauchen aufgeben wollen ist seit Juli 2007 sogar um 29% gestiegen. Die wichtigste Zahl aber kommt aus Italien: Die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen akutem Herzinfarkt ist sofort nach dem Inkrafttreten des Rauchverbotes deutlich gesunken und verharrt seither auf dem niedrigeren Niveau. Bei den 35-bis 64 jährigen Italienern gab es immerhin 11% weniger Infarkte! Das bestätigt frühere Untersuchungen, dass ein Rauchstopp unabhängig von allen anderen Variablen sofort das persönliche Infarkt- und Schlaganfallrisiko auf die Hälfte senkt. Wenn in Italien die Infarktrate etwas weniger sank, wird es daran liegen , dass man ja zu Hause weiter rauchen darf…

In diesem Zusammenhang alarmiert eine Studie zum Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen: in Fernsehserien und Kinofilmen aus den USA wird bemerkenswert viel geraucht. Heranwachsende, die rauchende Schauspieler sahen, haben überdurchschnittlich oft mit dem Rauchen angefangen.
Hierzu der Berliner Lungenfacharzt Dr Hering: „Ein Rauchverbot zeigt Wirkung. Je schnellerr es in Kraft tritt, umso mehr Leben können gerettet werden!“

31. Mai 2008 ist Weltnichtrauchertag!
An sich ein guter Grund zum Aufhören, auch wenn dieser Jahrestag dieses Mal auf einen Samstag fällt. Deswegen bieten wir Unterstützung: Am Donnerstag, den 29. Mai, können sich unsere rauchenden Patienten in der Praxis ganz unverbindlich und kostenlos einem „Raucher-Check“ unterziehen. Dazu gehört ein Kohlenmonoxid-Atemtest, der Auskunft über die Organschädigung der in den letzten 36 Stunden gerauchten Zigaretten gibt, ein „Sauerstoff-Sättigungstest“, der über die Sauerstoffbeladung des Blutes informiert und ein Abhängigkeitsfragebogen, der Ihnen und uns sagt, ob Sie nikotinsüchtig sind oder nur ein leichter Grad an Abhängigkeit besteht. Um 17.00 Uhr hält Dr. Bätje, der (wie auch Dr. Bieberbach) Raucherentwöhnungstherapeut ist, einen Vortrag über Raucherentwöhnung für alle Interessierten. Sie sind herzlich eingeladen und können, aber müssen sich nicht dafür anmelden.

Aktion Rauchfrei 2008
Versuchen Sie jetzt aufzuhören und gewinnen Sie 10.000 Euro! Rund 3.000 Angebote zur Tabakentwöhnung für Raucherinnen und Raucher in ganz Deutschland enthält eine Online-Datenbank, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit dem DKFZ erstmals erstellt hat und die ab dem 6. Februar 2008 für die Öffentlichkeit über www.rauchfrei2008.de zugänglich ist. Dort finden alle, die beim Rauchverzicht auf professionelle Hilfe und Beratung am Wohnort oder in der näheren Umgebung zurückgreifen möchten, unterschiedliche Unterstützungsangebote. Sie können an einer Verlosung von 10.000 Euro teilnehmen wenn Sie selbst aufhören ODER wenn Sie als Nichtraucher einen Anderen zur Teilnahme motivieren!

Praxiszeitung

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