Reizdarm und Ernährung
Patienten mit Reizdarmsyndrom scheinen nach einer Studie einer australischen Universität von einer Ernährung mit eingeschränkter Fructose- und Fruktanaufnahme zu profitieren. Bislang war nur bekannt, dass diese Menschen besonders oft auch eine Fructoseintoleranz aufweisen, die sich durch Blähungen und Bauchschmerzen nach Genuss von Fruchtzucker einstellt. Neu ist die Erkenntnis, dass auch Fructane, das sind Fruchtzuckeroligosaccharide, negativ auswirken können. Betroffenen wird empfohlen, eine Woche eine Diät einzuhalten, in der sie kein Obst und zusätzlich keine Nudeln, kein Brot und keinen Lauch, Spargel, Artischocken und Zwiebeln essen und zu beobachten, ob sich die Beschwerden deutlich verringern.
Es wird für Sie, liebe Patienten, kein Problem sein, mal eine Woche keine Artischocken zu essen. Aber der Rest der Diät könnte schwierig werden. Die gute Nachricht ist, dass ein Reizdarmsyndrom zwar lästige Beschwerden macht aber nicht als gefährlich einzustufen ist. Da muss jeder seine eigenen Prioritäten setzen… (mb)
Schlagworte für diesen Artikel: Ernährung, Fruchtzucker, Reizdarm, Reizdarmsyndrom
Der Artikel wurde am Dienstag, den 23. September 2008 veröffentlicht.
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