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	<title>Dr. med. Mathias Bieberbach</title>
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	<description>Facharzt für Allgemeinmedizin - Betriebsmedizin - Verkehrsmedizin in Hannover</description>
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		<title>116 117</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die neue Bundeseinheitliche Rufnummer für den ärztlichen Notdienst Nachts und an Wochenenden und Feiertagen...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte merken:  116 117:   Schon seit März ist der kassenärztliche Notdienst ( Nachts, an Wochenenden und Feiertagen sowie Mittwochs und Freitags ab 12 Uhr ) in ganz Deutschland unter dieser  einheitlichen Rufnummer erreichbar. Denken Sie bitte daran: Bei lebensbedrohlichen Notfällen weiterhin den Notarztwagen unter 112 anrufen um keine Zeit zu verlieren!</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Sind Ärzte überflüssig?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nichts gegen Freiheit, aber die Kassen sind gerade dabei, im Arzneimittelrecht ein wenig amok zu laufen...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des geänderten Arzneimittelrechts ( das seinen Ursprung ausschliesslich im Wunsch der Kassen, Geld zu sparen hat!) werden immer mehr Medikamente aus der Rezeptpflicht genommen – Weil dann die Kassen entscheiden können, ob sie das Mittel überhaupt noch bezahlen wollen.</p>
<p>Das treibt eigenartige Blüten, die ich am Beispiel Omeprazol ( in OMEP u.a. ) erklären will: Das Mittel ist ein Standard zur Behandlung von Magengeschwüren und somit Kassenüblich und Verordnungsfähig. Aber nur in der Stärke 40 mg oder mit ärztlicher Begründung. In der Stärke 20 mg wurde es zum Verkauf freigegeben. Ohne Rezept. Das vermittelt dem Unkundigen das Gefühl, es handele sich um ein unproblematisches Mittel, das in die Hausapotheke kommt und ohne Arzt eingenommen werden kann.</p>
<p>Tatsächlich sind starke Magensäureblocker wie Omep geeignet, Störungen in der Immunabwehr auszulösen, u.a., weil der Säureschutz im Magen verloren geht und so Keime aus der Nahrung nicht mehr abgetötet werden. Außerdem ist länger bekannt, dass die ständige Einnahme dazu führt, dass der Körper gegenreguliert und die Säureproduktion erhöht, was wiederum mehr Omep verlangt und bei Absetzen zu Beschwerden führt ( Form der Abhängigkeit).</p>
<p>Bekannt sind ferner Anstieg der <a title="Leberwerte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leberwerte">Leberwerte</a>, Hautreaktionen, Müdigkeit, Schlafstörungen, <a title="Vertigo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertigo">Schwindel</a>, Gelenkbeschwerden, Kopfschmerzen, Seh-, Hör- und Geschmacksstörungen, <a title="Polyneuropathie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyneuropathie">Nervenschäden</a>. Wenn man dies alles zur Kenntnis nimmt fragt man sich, wieso ein solches Mittel ohne ärztliche Verordnung und Kontrolle verkauft werden darf. Da betrachten wir uns durchaus NICHT als überflüssig und beraten Sie gerne!</p>
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		<title>Wir machen mit&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Unsere Praxis beteiligt sich an zwei Forschungsvorhaben der MHH, die viele Patienten interessieren werden...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…bei zwei neuen Forschungsvorhaben der MHH :</p>
<p>Frau Hart beschäftigt sich seit März dabei mit Arzneimittelnebenwirkungen und anderen Problemen bei älteren Patienten, die mit mehr als 5 verschiedenen Medikamenten behandelt werden (müssen),</p>
<p>Dr. Bieberbach nimmt ab Mai an einer Studie teil, die eine Kombination von Manualtherapeutischen Griffen und herkömmlicher Schmerztherapie bei akuten Rücken-schmerzen untersucht.</p>
<p>In beiden Fällen sind das Problemfelder, die uns fast täglich in unserer Arbeit begegnen. Mal sehen, welche positiven  Ergebnisse dabei für unsere Patienten herauskommen!</p>
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		<title>Verkürzen Schlaftabletten das Leben?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht die Tabletten sind Schuld, sondern ein zu kurzer Schlaf bedroht den Ruhelosen ...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viel Aufregung sorgt zur Zeit eine amerikanische Studie, die so interpretiert wird, das auch die Einnahme von wenigen Schlaftabletten pro Jahr das Leben verkürzte.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen zeigt es sich, dass die Tabletten keinerlei Wirkung in dieser Richtung haben ( man hatte auch gar keine Unterschiede zwischen den einzelnen Substanzen gefunden) , dass aber (erwachsene) Menschen mit kurzer Schlafdauer tatsächlich früher sterben. Nicht die Schlaftablette war also das Problem sondern die Tatsache, dass die Menschen nicht ausreichend Schlaf fanden. Es sollte daher erreicht werden, dass man mindestens 5,5</p>
<p>Stunden schläft. Leider dreht sich der Effekt bei deutlich über 8 Stunden Schlaf wieder um; auch das ist mit einer verkürzten Lebenserwartung verbunden.</p>
<p>Kinder und Jugendliche haben übrigens ein höheres Schlafbedürfnis, das oben Geschriebene gilt für Menschen über 40.</p>
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		<title>Droht Darmkrebswelle?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>DIe mangelnde Bereitschaft insbesondere der Herren, sich an der Krebsvorsorge zu beteiligen könnte schlimme Folgen haben...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach statistischen Berechnungen droht in der Bundesrepublik eine Darmkrebswelle in den nächsten 10 Jahren. Grund ist die nachlassende Bereitschaft insbesondere der Männer, an Krebsvorsorgeunter-suchungen  teilzunehmen. Hierzu zwei neue Studienergebnisse:</p>
<p>ERSTENS:Darmkrebs ist zu 100 % vermeid- bzw heilbar, wenn er in einen  frühen Stadium festgestellt wird. Hierzu bietet sich als Goldstandard die Vorsorgedarmspiegelung an, die ab dem 55. Lebensjahr allen Versicherten angeboten wird, bei familiärer Disposition oder Blut im Stuhl auch früher. Wer die Spiegelung ablehnt, kann mit geringem finanziellem Aufwand eine verbesserte Stuhluntersuchung (<strong>Schewo-Test</strong>) bei uns machen, der eine gute Sicherheit bietet.</p>
<p>ZWEITENS: Im Gegensatz zu veröffentlichten Meinungen ist die Prostatakrebs-Früherkennnung mittels PSA Test insbesondere für Männer ab Anfang 40 sinnvoll und empfehlenswert. Empfohlen wird jungen Männern bis Mitte 50 alle 5 Jahre einen Test zu machen. Wer Näheres lesen will, kann gern einen Kongressbericht von uns bekommen.</p>
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		<title>Sind Vitaminpillen sinnvoll?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die meisten Anwendungen von Vitamintabletten sind heute obsolet, einige Vitamine sind sogar gefährlich...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…fragte unser Patient, Herr Buß, nachdem ihm vom Augenarzt das abgebildete Präparat ( zu Kosten von knapp 1€ pro Pille) empfohlen wurde. Tatsächlich enthielt es unter anderem Vitamin E, was wie aufmerksame Leser dieser Zeitung wissen nicht mehr empfohlen wird sowie einen Zusatz von Omega 3 Fettsäuren. In Mitteleuropa sind Vitamin-Mangelzustände mit Ausnahme des Vitamins D nicht bekannt, die Fettsäuren kann man sehr gut über Seefisch zuführen, sodass meine Empfehlung lautete, sich ein, zweimal pro Woche etwas Makrele oder Lachs aufs Brot zu legen und den Rest des Geldes für nettere Dinge anzulegen als für Pillen aus der Schweiz.<strong></strong></p>
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		<title>MIT ALGEN WIEDER SEHEN?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 09:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Maculadegeneration]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine noch nicht für Menschen erprobte neue Behandlung weckt Hoffnung für Menschen mit Maculadegeneration...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment mit Mäusen, die an MACULADEGENERATION leiden lässt aufhorchen: US Forscher haben den Tieren ein Gen aus Meeresalgen eingeschleust, das ein bei Maculadegeneration fehlendes Protein produziert. Die gentherapierten Mäuse konnten danach deutlich besser sehen als ihre nicht behandelten Leidensgenossen. Das macht Hoffnung für Millionen ältere Patienten, die an Maculadegeneration erkrankt sind. Ob es jemals zu einer Algen-Therapie am Menschen kommt, ist allerdings abzuwarten!</p>
<p>Zur Klarstellung: Hier ist eine Behandlung der trockenen Maculadegeneration am Horizont. Für die FEUCHTE Form gibt es bereits erfolgreiche Therapieansätze in Form von Einspritzungen ins Auge.  Diese Neuerung  bedeutet nicht: &#8220;Esst mehr Algen!&#8221;  &#8211; Es wurde ein Gen aus Meeresalgen gentechnisch über den Blutweg in den Körper der Mäuse verbracht. Das hat nichts mit der Einnahme von Grünlippalgenpulver oder Sushi im Restaurant zu tun! Das nutzt leider nix!</p>
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		<title>Hat Marcumar ausgedient???</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Marcumar]]></category>
		<category><![CDATA[Pradaxa]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das als Tiger gesprungene Blutverdünnungsmittel PRADAXA könnte demnächst als Bettvorleger enden...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neueinführung von <strong>Praxada</strong>, einem Präparat zur  Blutverdünnung wird seit Monaten von einer massiven Pressekampagne  begleitet, Fernsehen, Radio und fast jedes Bäckerblättchen berichtete  darüber, dass man jetzt keine Marcumar mehr brauche und ohne  Blutkontrollen auskomme. Wir haben uns seit Jahren zur guten Gewohnheit  werden lassen, neu eingeführte Therapieprizipien erst mal 3 Jahre aus  der Ferne zu beobachten und nicht unsere Patienten zu Versuchskaninchen  zu machen. So auch hier. Inzwischen wurde bekannt, dass bei einem  Präparat, dass Blutklumpen verhindern soll im Vergleich zu dem seit  Jahren bewährten Marcumar 3 mal mehr Herzinfarkte unter Behandlung  aufgetreten sind, die man zur Zeit nicht recht erklären könne.</p>
<p>Das Besondere daran ist nicht, dass plötzlich unbekannte  Nebenwirkungen auftreten, sondern dass ein Präparat weiter im Markt  bleibt, bei dem <strong>ein 300% höheres</strong> Infarktrisiko besteht  als bei der herkömmlichen Behandlung. Vor einigen Jahren wurde als  Skandal bezeichnet, dass das Rheumamittel VIOXX die Infarktgefahr um  (nur) ca. <strong>15%</strong> erhöht und das sonst gut wirksame Mittel  sofort vom Markt genommen. Inzwischen wissen wir daß fast alle  Rheumamittel wie auch Diclofenac und Ibuprofen die Infarktgefahr leicht  erhöhen und müssen damit Verantwortungsvoll umgehen. Wie das mit Pradaxa  passieren kann erklärt vielleicht diese Berechnung: Marcumar kostet <strong>pro Tag</strong> ca. 0,20 €, Pradaxa jedoch ca. 3.30 €.</p>
<p>Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!</p>
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		<title>Muffige Pillen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Korkgeschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Trichloranisol]]></category>
		<category><![CDATA[verdorbene Pillen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Krankenkassen schliessen Lieferverträge mit obskuren Hinterhoffirmen und kümmern sich nicht um die Qualitätskontrolle...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober berichtet die einzige Industrie-unabhängige  Pharmazeitschrift Arznei-Telegramm(AT) darüber, dass einem Kollegen ein  unangenehmer Geruch eines Medikamentes aufgefallen sei. Zeitgleich fällt  mir selbst auf, dass das Präparat Ramipril des Herstellers Hexal nach  der Entnahme aus dem Blister dumpf.muffig riecht und unangenehm schmeckt  . Ich melde diese Beobachtung an meinen Apotheker, der vom Hersteller  die Auskunft bekommt, des Mittel schmecke nun mal nicht gut, da könne  man nichts machen-MEHR NICHT.</p>
<p>Und ich melde es  an die AT und löse eine kleine Lawine aus, denn  nach meinem Bericht melden sich zahlreiche Ärzte, die ähnliches bemerkt  haben. Ich stelle Proben zur Verfügung, die im Zentrallabor der  Deutschen Apotheker untersucht werden und in denen Trichloranisol  gefunden wird, ein Stoff, den insbesondere Weintrinker gut kennen: Es  ist ein Stoffwechselprodukt von Keimen, die den Korken von Weinflaschen  infizieren und den Typischen „Korkgeschmack“ auslöst. Somit ist schon  einmal klar, dass bestimmte Medikamente verunreinigt sind durch  Materialien, die durch unsachgemässe Lagerung verdorben sind. Hier sind  bisher auffällig geworden Produkte der Fa. Axcount ( Simvastatin,  Ramipril und Metformin) Clopidogrel Tabletten von 1A, Hexal und Sandoz   sowie Ramipril 5 und 7,5 mg von Hexal, die möglicherweise alle von  demselben Sub-Unternehmen (Salutas Pharma) hergestellt wurden  und als  Füllstoff Maisstärke enthalten. Möglicherweise ist die Maisstärke falsch  gelagert gewesen, man untersucht das noch. Wichtig hierzu ist zu  wissen, dass AXCOUNT ein  bisher völlig unbekannter Anbieter, das  Bieterverfahren u,a der AOK Niedersachen für die Belieferung mit  verschiedenen Medikamenten (s.o.)  im Juli gewonnen hat und seitdem  Massenlieferant ist. Sollten SIE, liebe Patienten einen muffigen Geruch  bei Ihren Medikamenten feststellen wenden Sie sich bitte sofort an Ihre  KRANKENKASSE, denn die muss wissen, welchen Mist sie da einkauft. Gern  auch an uns, wir werden das weitergeben an Stellen, die es wirklich  untersuchen. Es ist zwingend zu fordern, dass auf den Medikamenten nicht  nur der Vertreiber ( z.B.Axcount) sondern auch der tatsächliche  HERSTELLER angegeben wird um die Arzneimittelsicherheit zu verbessern.</p>
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		<title>Schlaganfälle bei jungen Frauen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gestagen]]></category>
		<category><![CDATA[Pille]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Thrombose]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wahl der Pille hat Auswirkungen auf Ihr persönliches Schlaganfallrisiko!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist hinreichend bekannt, dass die „Pille“ bei jungen Frauen das größte Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle darstellt, insbesondere bei Raucherinnen. Trotz gegenteiliger Beteuerung der Hersteller mehren sich die Beweise dafür, dass es innerhalb der verschiedenen Präparate wichtig ist, welches Gestagen enthalten ist. Ältere Mittel enthalten Desogestrel ( z.B. in MARVELON u.v.a.) oder Gestoden ( z.B. in FEMOVAN u.v. a.) , die als problematisch eingestuft werden weil bei Ihnen die Thrombose- und Schlaganfallgefahr 3-6 fach erhöht ist. Neuere Präparate enthalten Drospirenon( z.B in AIDA, PETIBELLE, YASMIN u.v.a. ), dass nach aktueller Datenlage als mindestens genauso gefährlich angesehen werden muss.</p>
<p><strong>Die „Pille“ der Wahl sollte somit nach aktuellem Kenntnisstand neben Östrogen das Gestagen Levonorgestrel enthalten ( z.B. in LEIOS, FEMIGOA, FEMIGYNE, ILLINA, MICROGYNON, MINISISTON, MONOSTEP, TRIGOA, TRIETTE, TRIQUILAR , </strong><strong>EVRA Pflaster </strong><strong>u.a.), weil bei diesem Gestagen deutlich geringere Nebenwirkungen wie Thrombose und Schlaganfall auftreten</strong>.</p>
<p>In JEDEM Fall aber gilt: Pille und RAUCHEN zusammen ist extrem gefährlich. Also:bevor Sie die Pille umsetzen, erstmal Rauchen aufhören! Und danach auf die Pillenschachtel (Kleingedrucktes) schauen. Wenn da<strong> DESOGESTREL</strong>, <strong>GESTODEN</strong> oder <strong>DROSPIRENON</strong> erwähnt wird, mit dem Arzt sprechen, der Ihnen die Pille verschreibt!</p>
<p>Übrigens: Wenn Ihr Gynäkologe dazu Unterlagen wünscht, kann er sie sich bei uns anfordern!</p>
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