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	<title>Dr. med. Mathias Bieberbach</title>
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	<description>Facharzt für Allgemeinmedizin - Betriebsmedizin - Verkehrsmedizin in Hannover</description>
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		<title>MIT ALGEN WIEDER SEHEN?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 09:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Maculadegeneration]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine noch nicht für Menschen erprobte neue Behandlung weckt Hoffnung für Menschen mit Maculadegeneration...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment mit Mäusen, die an MACULADEGENERATION leiden lässt aufhorchen: US Forscher haben den Tieren ein Gen aus Meeresalgen eingeschleust, das ein bei Maculadegeneration fehlendes Protein produziert. Die gentherapierten Mäuse konnten danach deutlich besser sehen als ihre nicht behandelten Leidensgenossen. Das macht Hoffnung für Millionen ältere Patienten, die an Maculadegeneration erkrankt sind. Ob es jemals zu einer Algen-Therapie am Menschen kommt, ist allerdings abzuwarten!</p>
<p>Zur Klarstellung: Hier ist eine Behandlung der trockenen Maculadegeneration am Horizont. Für die FEUCHTE Form gibt es bereits erfolgreiche Therapieansätze in Form von Einspritzungen ins Auge.  Diese Neuerung  bedeutet nicht: &#8220;Esst mehr Algen!&#8221;  &#8211; Es wurde ein Gen aus Meeresalgen gentechnisch über den Blutweg in den Körper der Mäuse verbracht. Das hat nichts mit der Einnahme von Grünlippalgenpulver oder Sushi im Restaurant zu tun! Das nutzt leider nix!</p>
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		<title>Hat Marcumar ausgedient???</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Marcumar]]></category>
		<category><![CDATA[Pradaxa]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das als Tiger gesprungene Blutverdünnungsmittel PRADAXA könnte demnächst als Bettvorleger enden...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neueinführung von <strong>Praxada</strong>, einem Präparat zur  Blutverdünnung wird seit Monaten von einer massiven Pressekampagne  begleitet, Fernsehen, Radio und fast jedes Bäckerblättchen berichtete  darüber, dass man jetzt keine Marcumar mehr brauche und ohne  Blutkontrollen auskomme. Wir haben uns seit Jahren zur guten Gewohnheit  werden lassen, neu eingeführte Therapieprizipien erst mal 3 Jahre aus  der Ferne zu beobachten und nicht unsere Patienten zu Versuchskaninchen  zu machen. So auch hier. Inzwischen wurde bekannt, dass bei einem  Präparat, dass Blutklumpen verhindern soll im Vergleich zu dem seit  Jahren bewährten Marcumar 3 mal mehr Herzinfarkte unter Behandlung  aufgetreten sind, die man zur Zeit nicht recht erklären könne.</p>
<p>Das Besondere daran ist nicht, dass plötzlich unbekannte  Nebenwirkungen auftreten, sondern dass ein Präparat weiter im Markt  bleibt, bei dem <strong>ein 300% höheres</strong> Infarktrisiko besteht  als bei der herkömmlichen Behandlung. Vor einigen Jahren wurde als  Skandal bezeichnet, dass das Rheumamittel VIOXX die Infarktgefahr um  (nur) ca. <strong>15%</strong> erhöht und das sonst gut wirksame Mittel  sofort vom Markt genommen. Inzwischen wissen wir daß fast alle  Rheumamittel wie auch Diclofenac und Ibuprofen die Infarktgefahr leicht  erhöhen und müssen damit Verantwortungsvoll umgehen. Wie das mit Pradaxa  passieren kann erklärt vielleicht diese Berechnung: Marcumar kostet <strong>pro Tag</strong> ca. 0,20 €, Pradaxa jedoch ca. 3.30 €.</p>
<p>Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!</p>
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		<title>Muffige Pillen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Korkgeschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Trichloranisol]]></category>
		<category><![CDATA[verdorbene Pillen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Krankenkassen schliessen Lieferverträge mit obskuren Hinterhoffirmen und kümmern sich nicht um die Qualitätskontrolle...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober berichtet die einzige Industrie-unabhängige  Pharmazeitschrift Arznei-Telegramm(AT) darüber, dass einem Kollegen ein  unangenehmer Geruch eines Medikamentes aufgefallen sei. Zeitgleich fällt  mir selbst auf, dass das Präparat Ramipril des Herstellers Hexal nach  der Entnahme aus dem Blister dumpf.muffig riecht und unangenehm schmeckt  . Ich melde diese Beobachtung an meinen Apotheker, der vom Hersteller  die Auskunft bekommt, des Mittel schmecke nun mal nicht gut, da könne  man nichts machen-MEHR NICHT.</p>
<p>Und ich melde es  an die AT und löse eine kleine Lawine aus, denn  nach meinem Bericht melden sich zahlreiche Ärzte, die ähnliches bemerkt  haben. Ich stelle Proben zur Verfügung, die im Zentrallabor der  Deutschen Apotheker untersucht werden und in denen Trichloranisol  gefunden wird, ein Stoff, den insbesondere Weintrinker gut kennen: Es  ist ein Stoffwechselprodukt von Keimen, die den Korken von Weinflaschen  infizieren und den Typischen „Korkgeschmack“ auslöst. Somit ist schon  einmal klar, dass bestimmte Medikamente verunreinigt sind durch  Materialien, die durch unsachgemässe Lagerung verdorben sind. Hier sind  bisher auffällig geworden Produkte der Fa. Axcount ( Simvastatin,  Ramipril und Metformin) Clopidogrel Tabletten von 1A, Hexal und Sandoz   sowie Ramipril 5 und 7,5 mg von Hexal, die möglicherweise alle von  demselben Sub-Unternehmen (Salutas Pharma) hergestellt wurden  und als  Füllstoff Maisstärke enthalten. Möglicherweise ist die Maisstärke falsch  gelagert gewesen, man untersucht das noch. Wichtig hierzu ist zu  wissen, dass AXCOUNT ein  bisher völlig unbekannter Anbieter, das  Bieterverfahren u,a der AOK Niedersachen für die Belieferung mit  verschiedenen Medikamenten (s.o.)  im Juli gewonnen hat und seitdem  Massenlieferant ist. Sollten SIE, liebe Patienten einen muffigen Geruch  bei Ihren Medikamenten feststellen wenden Sie sich bitte sofort an Ihre  KRANKENKASSE, denn die muss wissen, welchen Mist sie da einkauft. Gern  auch an uns, wir werden das weitergeben an Stellen, die es wirklich  untersuchen. Es ist zwingend zu fordern, dass auf den Medikamenten nicht  nur der Vertreiber ( z.B.Axcount) sondern auch der tatsächliche  HERSTELLER angegeben wird um die Arzneimittelsicherheit zu verbessern.</p>
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		<title>Schlaganfälle bei jungen Frauen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gestagen]]></category>
		<category><![CDATA[Pille]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Thrombose]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wahl der Pille hat Auswirkungen auf Ihr persönliches Schlaganfallrisiko!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist hinreichend bekannt, dass die „Pille“ bei jungen Frauen das größte Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle darstellt, insbesondere bei Raucherinnen. Trotz gegenteiliger Beteuerung der Hersteller mehren sich die Beweise dafür, dass es innerhalb der verschiedenen Präparate wichtig ist, welches Gestagen enthalten ist. Ältere Mittel enthalten Desogestrel ( z.B. in MARVELON u.v.a.) oder Gestoden ( z.B. in FEMOVAN u.v. a.) , die als problematisch eingestuft werden weil bei Ihnen die Thrombose- und Schlaganfallgefahr 3-6 fach erhöht ist. Neuere Präparate enthalten Drospirenon( z.B in AIDA, PETIBELLE, YASMIN u.v.a. ), dass nach aktueller Datenlage als mindestens genauso gefährlich angesehen werden muss.</p>
<p><strong>Die „Pille“ der Wahl sollte somit nach aktuellem Kenntnisstand neben Östrogen das Gestagen Levonorgestrel enthalten ( z.B. in LEIOS, FEMIGOA, FEMIGYNE, ILLINA, MICROGYNON, MINISISTON, MONOSTEP, TRIGOA, TRIETTE, TRIQUILAR , </strong><strong>EVRA Pflaster </strong><strong>u.a.), weil bei diesem Gestagen deutlich geringere Nebenwirkungen wie Thrombose und Schlaganfall auftreten</strong>.</p>
<p>In JEDEM Fall aber gilt: Pille und RAUCHEN zusammen ist extrem gefährlich. Also:bevor Sie die Pille umsetzen, erstmal Rauchen aufhören! Und danach auf die Pillenschachtel (Kleingedrucktes) schauen. Wenn da<strong> DESOGESTREL</strong>, <strong>GESTODEN</strong> oder <strong>DROSPIRENON</strong> erwähnt wird, mit dem Arzt sprechen, der Ihnen die Pille verschreibt!</p>
<p>Übrigens: Wenn Ihr Gynäkologe dazu Unterlagen wünscht, kann er sie sich bei uns anfordern!</p>
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		<title>LangzeitRR=Goldstandart!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 10:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[24 Stunden RR]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bei Diagnose und Behandlung des Bluthochdruckes ist die 24 Stunden Messung unverzichtbar...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Langzeitblutdruckmessung ist die sinnvollste und nebenbei kosteneffektivste Massnahme zur Diagnostik und Therapieüberprüfung bei Bluthochdruck. Das hat eine grosse Studie im englischen Gesundheitswesen ergeben, die Forscher der Universität Birmingham durchgeführt haben. Durch die messung könnte eine gezieltere Therapie erfolgen und eine wesentlich bessere Einstellung der Dosis der gewählten Medikamente erreicht werden. Letzlich führt das zu einer signifikanten Senkung der Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall bei den untersuchten Patienten. Auch lassen sich so am besten Fälle von „Weißkittelhypertonie“ erfassen, bei denen der Druck nur erhöht ist, wenn die Patienten ihrem Arzt gegenübersitzen und bei denen sonst eine viel zu starke Behandlung erfolgen würde.<br />
Wir bieten unseren Patienten seit vielen Jahren diese Untersuchung an und haben zwei Geräte im Dauereinsatz. Auch wenn die Messung eine kleine Unbequemlichkeit darstellt: Sie ist unbedingt sinnvoll!</p>
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		<title>Grippeimpfstoff 2011 kommt!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 09:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeimpfstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr wird der Saisonale Grippeimpfstoff neu zusammengestellt und so produziert, dass er im Spätsommer lieferbar ist. Es ist wieder soweit..</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr wird der Grippeimpfstoff nach den Vorhersagen der WHO im Sommer produziert und nach umfangreichen Prüfungen durch Staatliche Stellen freigegeben. In diesem Jahr scheint die Pharmaindustrie es besonders eilig zu haben:  schon am 27.8. wurden 14 Millionen Spritzen vom Bundesaufsichtsamt (Paul Ehrlich Institut)  freigegeben und können in den nächsten Tagen ausgeliefert werden. Wann die Lieferung dann bei uns angekommen ist, sei dahingestellt aber es müsste recht früh im September soweit sein. Die Impfung wird allen Menschen über 60 als Standartimpfung empfohlen, dazu noch allen chronisch Kranken unabhängig vom Alter und allen Menschen, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben  weil diese als Überträger wirken würden (das kann beruflich sein, schliesst aber auch zB die Strassenbahnfahrende Hausfrau  ein). Grundsätzlich geht man davon aus, daß  mind. 40% einer lokalen Bevölkerung geimpft sein müssen um einer schnellen Epidemie vorzubeugen, denn jeder geimpfte verhindert ja gleichzeitig auch die Übertragung auf Andere.. In unserem Patientenstamm haben wir diese Quote seit Jahren stets erreicht und sind sehr stolz darauf.</p>
<p>Sobald wir Impfstoff haben werden wir das im Internet und durch Aushang in der Praxis bekannt geben. Für reine impfungen benötigen Sie bei uns KEINEN TERMIN. Einfach kommen, impfen lassen, fertig! Die Standardimpfungen sind OHNE ZUZAHLUNG und lösen KEINE PRAXISGEBÜHR aus. Chipkarte der Versicherung nicht vergessen!</p>
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		<title>Haltet den Dieb!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 09:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[AOK]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittelsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erst waren Alle Betrüger, dann war die Arzneimittelsicherheit in Gefahr. Was wirklich los war stand in keiner Zeitung. Aber HIER!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In großer Aufmachung berichteten die Tageszeitungen Ende August von einem „riesigen Betrugsfall“ durch mehr als 13.000 Apotheken in Deutschland. Sie hätten ein Medikament mit der AOK abgerechnet, das noch gar nicht auf dem Markt sei. Ein paar Tage später – die Bevölkerung war inzwischen überzeugt, es wimmle im Gesundheitswesen nur so von Betrügern &#8211; war von Betrug nicht mehr die Rede aber von mangelnder Arzneisicherheit. Was war denn nun wirklich los?<br />
Rückblick: Seit einigen Jahren verlangen die gesetzlichen Kassen von den Apotheken, billigere, wirkstoffgleiche Medikamente abzugeben. Viele Patienten leiden seither darunter, daß sie –obwohl wir immer dasselbe verschreiben- immer andere Tabletten von unterschiedlichen Firmen erhalten und dadurch oftmals verwirrt sind. Die Regelung heisst „aut idem“ und ist eine Erfindung der KASSEN.<br />
Ergänzt wurde das System etwas später durch ein Rabattsystem, das so geheim ist dass weder Arzt noch Apotheker wissen was die Schachtel Pillen die wir  verschreiben und Ihnen der Apotheker gibt tatsächlich kostet. Hierzu gibt es Geheimverträge zwischen Kassen und Pharmaherstellern. Die sind auch der Grund, warum Sie als Kassenpatient nicht einfach dem Apotheker die Differenz zahlen dürfen, um das Medikament zu erhalten das SIE wollen.<br />
Im Sommer ging das Feilschen in eine neue Runde, Kassen und Pharmazie einigten sich erst spät Ende Mai und suchten für den allgemein seit Jahren üblichen Wirkstoff Metoprolol ( ein ß-Blocker) einen Lieferanten aus, der dieses Mittel noch nie produziert hatte, aber seit 1.7. als Lieferant der AOK Niedersachen ausgesucht wurde.</p>
<p>Es musste Allen klar sein, dass es zum 1.7. dieses Präparat gar nicht lieferbar geben konnte. Also haben die Apotheker das gemacht, was Sie seit Jahren machen SOLLEN: den Austausch des Mittels („aut idem“)gegen ein bewährtes Metoprolol eines anderen Herstellers, der liefern konnte.<br />
Darin ist nichts Anstößiges zu entdecken, jedenfalls nicht aus Sicht des Arztes und des Patienten. Irgendwas lief dann in der Abrechnung der Apotheken wegen falscher Pharmazentralnummern schief, da sollen Sich Fachleute drum kümmern. Fest steht aber: Wer sich ein solches fehlerhaftes System ausdenkt ( da sind AOK und Co. Im Obligo) darf sich nicht wundern, wenn es an der Peripherie in der Apotheke Fehler gibt.<br />
Wenn jetzt die AOK von Problemen mit der Arzneisicherheit faselt will man nur von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken: Zu spät verhandelt, falschen Lieferanten ausgesucht, allen Beteiligten unnötige Probleme und enormen Verwaltungsaufwand beschert. Was macht man in solcher Situation um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken? – Genau: Man ruft laut und vernehmlich „Haltet den Dieb!“.  -  <strong>Schäbig ist das</strong>!</p>
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		<title>Wir sind Deutscher Meister!</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 06:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Unsere Mitarbeiterin Isa Bieberbach hat die Deutsche Meisterschaft im Hip Hop gewonnen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, nicht alle von uns aber immerhin unsere Mitarbeiterin Isa Sophie Bieberbach ( zuständig als Pädagogin für den Bereich Diabetiker- und Hypertonikerschulungen) hat am vergangenen Wochenende in München mit Ihrer Formation &#8220;More than Stylez&#8221; der Tanzschule Bothe die Deutsche Meisterschaft im Hip Hop ( in der &#8220;Königsklasse&#8221; Erwachsenen-Formationen ) gewonnen. Mehr dazu bei  <a href="http://www.tanzschule-bothe.de/news.php">Herzlichen Glückwunsch!</a><br />
Im Juli geht es nun zur Europameisterschaft in die Nähe von Kopenhagen, im Herbst ist die Gruppe jetzt bereits für die WM im Wien qualifiziert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>EHEC und Co-Grauenhafte Inkompetenz!</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 05:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[EHEC]]></category>
		<category><![CDATA[HUS]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Glauben Sie wirklich, sie müssten nur keine Sprossen essen und Alles wäre wieder gut? ... Lesen Sie mal hier!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3..6. wurden erstmals Sprossen aus Bienenbüttel als Verursacher der Epidemie verdächtigt.  3 Tage <strong><span style="color: #ff0000;">vorher</span></strong> habe ich hier und in Leserbriefen an ZDF, die Zeit und die HAZ folgendes geschrieben:</p>
<p>Do., 1.6.2011: (Nord) Deutschland leidet unter einer der schlimmsten Epidemien seit langer Zeit und die damit beschäftigten Stellen zeigen eine grauenhafte Inkompetenz im  Umgang mit der Seuche.<br />
Die Anwendung von Erstsemester-Basiswissen im Bereich Epidemiologie zeigt von Anfang an ein Erkrankungscluster im Grossraum nördliches Niedersachsen-Hamburg-südliches Schleswig Holstein.<br />
Gefunden werden Keime auf Gemüsegurken aus der spanischen Region Almeria, die ganz Europa flächendeckend mit Gemüse versorgt. Das hat von Anfang an überhaupt nicht zusammengepasst. Das Fiasko, das jetzt aktenkundig wird ( Die Keime auf diesen Gurken sind nicht die, die bei uns HUS auslösen) war also eindeutig vorhersehbar. Die Bundes&#8221;verbraucherschutz&#8221;ministerin warnt vor Salat. Wieso soll ich mir nach Zubereitung von (kontaminiertem?) Salat die Hände waschen? Ich esse doch nicht die Hände, ich esse den Salat. Und wenn der kontaminiert ist, macht Händewaschen keinen Sinn sondern Entsorgung statt „Genuss“.</p>
<p>Tatsächlich muss der Auslöser in einem Anbieter von Frischgemüse oder Obst, der aus der Region Nds-HH-SH kommt oder der insbesondere in dieser Region seinen Absatzmarkt hat, gesucht werden (hier sind in erster Linie Erdbeeren zu nennen, die gern mit Stallmist gedüngt werden, Freilandsalate und ggf. auch Spargel durch den Kontakt mit Oberflächenwasser zur Beregnung der Felder). Es muss auch daran gedacht werden, dass Grosshändler Ware ( Salate, Spargel, evtl. Tomaten ? ) vor Weiterverkauf gern mit Sprühwasser frisch machen und evtl. erst dort die Kontamination stattfindet.<br />
Bei der aktuellen Epidemie handelt es sich um einen lokalen Ausbruch, nach dem Ursacher muss vor der Haustür gesucht werden. Wo sind die Gesundheitsaufseher, die Ausschwärmen und flächendeckend bakteriologische Proben ziehen?  Was soll der Sinn sein, JETZT Patienten in den Krankenhäusern ( wie heute im Oststadtkrankenhaus Hannover) mit Fragebogen zu traktieren, wo Sie vor 3 Wochen was gegessen haben? Das wird das Problem nicht lösen helfen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>7.6.2011. Nachtrag</strong></span>:<br />
Plötzlich sind es Sprossen aus Bienenbüttel. Noch weiss man nichts genaues, aber das kommt der Sache schon näher! Im Übrigen: Den zahlreichen Kleingärtnern unter den Patienten seis gesagt: Das, was Sie zu Hause anbauen ist in jedem Fall gesund! Und ich sehe auch kein Problem, von Bauern aus der Region SELBST gezogenen Salat ( zB vom Bauernmarkt am Edeka) zu essen. Hüten Sie sich noch vor allen Frischobstsorten  und -Gemüsen, die durch Grossmärkte gegangen sind ( Auch vom Markt soweit es nur Markthändler, nicht Eigenproduzenten sind!).</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>10.6</strong></span>. Entwarnung für Salat, ausser Sprossen dürfen wir wieder alles Essen. <span style="color: #ff0000;"><strong>Problem vorbei? MITNICHTEN!</strong></span><br />
Unklar ist, wie die EHEC Erreger in die Sprossen reinkamen. Waren die Mitarbeiter infiziert? War das Saatgut kontaminiert? Was ist mit den Keimen, die durch mittlerweile 3000 Infizierte Bundesweit durch den täglichen Stuhlgang in die Kanalisation entsorgt werden? Was ist mit den Sickergruben und Bioklos, die geeignet sind, oberflächennahes Grundwasser zu verseuchen und so die Keime wieder ins Trinkwasser (und Gießwasser!) zu bringen? ( Ist IHRE Kleingartenanlage an die Kanalisation angeschlossen? Haben Sie wirklich einen TIEFBRUNNEN für ihr Gartenwasser?)</p>
<p>Fragen über Fragen, die ungeklärt sind. Gehen Sie mal davon aus, daß der keim in der Umwelt ist und bleibt. Wir werden ein Wiedersehen feiern! Wann auch immer.<br />
Was bleibt, sind Grundzüge der Hygiene füe ALLE und insbesondere für unsere Köche, Kaltmamsellen, Bäcker, Restaurantfachkräfte und ganz besonders für die ekligen Menschen, die jeden Tag bei Edeka und Rewe und Co. beobachtet werden können, wie sie jede Erdbeere , Spargelstange und Apfel des Angebotes in ihre sicher nicht frisch gewaschenen Finger nehmen und ungekauft zurücklegen. Wenn nur EINER von denen symptomfreier Überträger ist, geht das ganze Theater von vorn los.</p>
<p>Gibt es nicht, sagen Sie? Irrtum. Die letzte grössere EHEC-Infektion fand vor ein paar Tagen  in Göttingen statt, wo 15 Mitglieder einer Feier zum 70.Geburtstag ein Cateringmahl zu sich nahmen. Dies war von einer Aushilfskraft angerichtet worden, die ihrerseits vorher Sprossen gegessen hatte aber nicht selbst erkrankte. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie der Darminhalt dieser Mitarbeiterin per Schmierinfektion ins Essen kam. War aber so.<br />
Wie gesagt: Grundzüge der Hygiene, Teil 1: Hände mit Seife Waschen, wenn man auf dem Klo war. IMMER. und IMMER NOCHMAL vor der Zubereitung von Mahlzeiten, egal für wen!</p>
<p>Guten Appetit wünscht</p>
<p>Dr Bieberbach</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues zu Zecken</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 09:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Bieberbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Borelliose]]></category>
		<category><![CDATA[FSME]]></category>
		<category><![CDATA[Zecken]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr wird ein "Zeckenjahr" jedenfalls gibt es offenkundig zur Zeiut besonders viele Zeckenbisse. Was tun?</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich übertragen Zecken zwei verschiedene Krankheiten: in unserer Region die bakterielle Infektion Borelliose, in südlichen und östlichen Ländern AUCH die Viruskrankheit FSME. Zum Verbreitungsgebiet der FSME siehe die Karte in unserem Wartezimmer. FSME ist also für Hannoveraner eine REISEKRANKHEIT, in Niedersachsen wird sie nicht übertragen, die FSME Impfung schützt zuverlässig wenn sie rechtzeitig erfolgte.</p>
<p>Bei der Borelliose gibt es neue Erkenntnisse, die bestätigen, was wir schon seit Jahren beherzigen: Man kann eine bakterielle Infektion am besten durch eine frühzeitige Antibiotische Therapie behandeln resp. verhindern. Bisher sagten die offiziellen Leitlinien, man solle warten, bis an der Bissstelle eine Rötung entsteht und dann behandeln. Neuerdings wird alternativ auch die kurzfristige vorbeugende Therapie als Option zugelassen.  Insgesamt gesehen ist die Ansteckungsgefahr für Borelliose nicht hoch: Von NICHT behandelten Zeckenbissopfern erkrankten 2,2% an Borelliose, in denen vorsorglich mit Antibiotika behandelten allerdings nur 0,2%.</p>
<p>Meine Empfehlung ist dennoch: Wenn ein Zeckenbiss erfolgte und die Zecke nicht sofort entfernt wurde, sicherheitshalber ein paar Tage Doxycyclin und man kann ruhig schlafen.</p>
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